Unser Wasser muss bayerisch bleiben

Das bayerische Trinkwasser muss bayerisch bleiben. Deshalb wird sich die CSU auf allen Ebenen mit ganzer Kraft für die kommunale Trinkwasserversorgung einsetzen. Die Pläne der Europäischen Union, die bewährte bayerische Trinkwasserversorgung für internationale Großkonzerne zu öffnen, lehnt die CSU strikt ab. Der CSU-Vorsitzende, Ministerpräsident Horst Seehofer betont: “Wir werden alles in die Waagschale werfen, um die bewährte kommunale Trinkwasserversorgung bei uns in Bayern zu erhalten. Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nr. 1. Die hervorragende Qualität unseres Wassers in Bayern darf nicht auf das Spiel gesetzt werden.”

Keinen Ausverkauf unserer kommunalen Wasserversorgung

Um die Qualität des Trinkwassers auf höchstem Niveau zu erhalten, muss die Trinkwasserversorgung in der Hand der Kommunen bleiben. An der kommunalen Selbstverwaltung gerade in einem so elementaren und sensiblen Bereich wie der Trinkwasserversorgung dürfe nicht gerüttelt werden, bekräftigt auch Markus Ferber, Vorsitzender der CSU-Europagruppe. Eine europaweite Ausschreibung birgt Gefahren für die Versorgungssicherheit, das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Nachhaltigkeit und die Qualitätssicherung. “Es darf keinen Ausverkauf unserer kommunalen Wasserversorgung an internationale Großkonzerne geben. Wir lassen uns von Brüssel nicht vorschreiben, wie die Trinkwasserversorgung in Bayern auszuschauen hat”, erklärt Generalsekretär Alexander Dobrindt. Für die CSU ist klar: Hände weg von bestem bayerischen Wasser.

4 Fakten zur bayerischen Trinkwasserversorgung

1. 99 % aller bayerischen Haushalte sind an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen.

2. 2.350 Unternehmen stellen eine flächendeckende Versorgung im Freistaat sicher.

3. In Deutschland haben wir die weltweit höchsten Qualitätsstandards für Trinkwasser.

4. In anderen Ländern, wie Portugal und Großbritannien, hat die Privatisierung der Trinkwasserversorgung zu Preissteigerungen und Qualitätsverfall geführt.

Hintergrund

Die EU-Kommission plante ursprünglich eine Konzessionsrichtlinie, nach der viele Kommunen ihre Wasserversorgung künftig nicht mehr direkt an ihre Stadtwerke vergeben dürfen, sondern erst europaweit ausschreiben müssen. Die CSU ist der Ansicht: Es gibt keinerlei Bedarf für eine Öffnung der Trinkwasserversorgung für den internationalen Wettbewerb. Sicherer, zuverlässiger und bezahlbarer Zugang zu sauberem und sicherem Wasser ist für uns nicht verhandelbar und darf nicht aufs Spiel gesetzt werden.

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